Insel Ischia

Ischia ist die grösste der phlegräischen Inseln, liegt im Golf von Neapel in einer bevorzugten geographischen Lage. Die bezaubernde Landschaft und weiten Strände, die herrlichen Pinenwälder, Weinberghe, Kastanien-und Orangenhaine haben ihr zur Recht den Namen "die Grüne Insel", gegeben.
Die Insel hat 60000 Einwohner und ist in sechs Gemeinden aufgeteilt: Barano d'Ischia, Casamicciola Terme, Forio d'Ischia, Ischia, Lacco Ameno und Serrara Fontana, alle bekannte Ferienorte, die neben Baden im Meer, Thermalkuren und schönen Spaziergängen bis hinauf zum Gipfel des Epomeo (790 m) komfortable Hotelbetriebe und moderne Sportlangen bieten.
Von Siedlern aus Euböa unter dem Namen Pithecusa gegründet, ist die Insel Ischia die älteste griechische Kolonie im westlichen Mittelmeer (8 Jh.v.Chr.), wie uns die Ausgraubungen der Nekropole in Lacco Ameno bestätigen.
Antike Felswohnungen, Mahlsteine und Höhlen sind Überreste einer ruralen Architektur, Zeugnisse einer sehr alten bäuerlichen Kultur, die heute im Aussterben begriffen ist. Die insel hat viele ihrer alten Seemannsbräuche, religiösen und ländlichen Traditionen bewahrt; originell ist der Volkstanz aus Buonopane, die N'drezzata, der seit Jahrhunderten vom Vater auf den Sohn weitergegeben wird.
Flora und Fauna: Durch den vulkanischen Ursprung der Insel ist ein hoher Artenreichtum vorhanden. Fast überall sind Eidechsen und Geckos anzutreffen. Zahlreiche Schmetterlings- und andere Insektenarten lassen sich beobachten. Der Norden der Insel ist dichter bewachsen, und durch das Klima bedingt wachsen viele Kulturpflanzen sehr gut (Wein, Tomaten, Zitronen, Feigen, Granatäpfel, Datteln). Die Insel wird intensiv bis in steile Regionen bewirtschaftet. Klima: In der touristischen Saison (etwa Juni bis Anfang Oktober) betragen die Tages-Maximaltemperaturen zwischen 26 °C und 35 °C. Im Sommer gibt es pro Monat etwa vier Regentage, das Meer ist von Juni bis Oktober 21 °C warm oder wärmer. So sehenswert wie makaber ist die Nonnengruft. Hier wurden in einem kleinen Gewölbe entlang der Wände gemauerte Sessel errichtet. Diese hatten in der Sitzfläche eine Öffnung. Verstarb nun eine Nonne, wurde der Leichnam auf einen solchen Sessel gesetzt und verweste in dieser Haltung. Die dabei entweichenden Körperflüssigkeiten flossen durch die Öffnung in der Sitzfläche und tropften in ein spezielles Gefäß, welches unter dem Sessel platziert wurde. War der Leichnam vollständig skelettiert, wurde dieser in einen besonderen Knochenraum gebracht. Problematisch an dieser ganzen Sache war, dass die lebenden Nonnen täglich mehrere Stunden in dieser Gruft zum Meditieren über den Tod verbrachten. Durch die schlechte Luft und das teilweise vergiftete Klima in der Nonnengruft verstarben viele Nonnen frühzeitig. Da die Insel vulkanischen Ursprungs ist, sind auf der Insel mehrere Heilbäder vorhanden.

Ischia Hotel

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